Da ich
1967-1970 auf der Buchmesse war, bei Unseld wohnte,
die Streitereien wegen Kommune 2 Bildern im Kursbuch
zwischen Unseld und dem von mir dann übersetzten Hans Magnus
Enzensberger beiwohnte [Bekanntschaft schon seit 1961 in New York]
und einige dieser Lektoren - Klaus Reichert, Karl Heinz Braun -
ganz gut kannte, und dann nachdem ich und die Agentur Robert Lantz-Candida Donadio Siegfried Unseld und seinen Verlag für unvertretbar hielten weil er sich als willkürlich agierender Ober-Gauner entpuppte
der den Verlag Farrar, Straus, dem ich die Hesse Titel gebracht hatte, erpresste
die Tantiemen für die Hesse Mass Paperback Ausgaben zu ändern,
1975 Urizen Books [profit sharing with its authors, owned by its employees] gründete,
der dann 1981 hauptsächlich wegen des Nichtmiteinanderauskommen der
Partner zugrunde ging, vermisse ich in diesem ansonsten ziemlich objektiven
Artikel die Erwähnung von Verlag der Autoren, der sich als ein soziales
Unternehmen doch gehalten hat. Ich erinnere auch an H.M. Enzensberger's
Bemerkung dass Unseld jemand war der alles an sich reißen wollte, und
sein erscheinen als Monopolist in Handkes DIE UNVERNÜNFTIGEN STERBEN
AUS. Trotz dieser Kritik an Siegfried Unseld, sympathisieren ich mit ihm
wenn man daran denkt wie Thomas Bernhard ihn gegängelt hat.
Ich bin viel mit ihm schwimmen während der Buchmesse. Ledig-Rowohlt war
aber leichter zu ertragen als der Stalingrad Kultur Fanatiker Sieger Siegfried.
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